Surselva
| von Tschamut nach Disentis | ↑ 100 Höhenmeter | anstrengende Wanderung mit vielen schönen Abschnitten | |
von Fidaz nach Cassons | ↑ 1500 Höhenmeter ↓ 200 Höhenmeter | Nicht wie die anderen Wanderung hier im Oberland für Kleinkinder - sondern eher für Teenager die Lust zum Wandern haben... | |
| von Disentis nach Rabius | ↓ 300 Höhenmeter | schöner Teil am Rhein entlang |
Schnee, Krokuse und blühende Bäume
17. April 2014 Mit der Matterhorn Gotthard Bahn fahren wir über den verschneiten Oberalppass nach Tschamut. Auch hier liegt Schnee auf den umliegenden Hängen. Das Strässchen Richtung Caspausa ist aber aper. Bald verlassen wir den Fahrweg und wandern nun mehr oder weniger die Höhe halten dem Hang entlang. Immer wieder müssen wir Schneefelder überquewren. Trotzdem gefällt uns dieser abwechslungsreiche Wegabschnitt sehr. Nachdem wir den Wald verlassen haben, kommen wir auf die Alp Caspausa. Die Aussicht auf die umliegenden Berge ist hier wunderschön. Bei Planatsch liegt wieder viel Schnee und wir überqueren die wahrscheinlich erst vor kurzem geschlossenen Pisten. Hier dominieren Skianlagenden Blick. Nach Mulinatsch machen wir auf einer mit Krokus übersäten Wiese eine längere Pause. Weiter geht es nun immer oberhalb des Bahngleises bleibend nach Sedrun. Beim Bahnhof Sedrun kaufen wir den Kindern ein Glace und ruhen uns etwas aus. Wer schon genug hat, kann hier den Zug besteigen.
Wir machen uns auf den Weg Richtung Disentis. Der Weg führt mehr oder weniger immer oberhalb des Bahngleises entlang. Besonders schön ist der Abschnitt zwischen Bugnei und Segnas. Immer wieder laden Ruhebänkchen zu Pausen ein. Nach Segnas geht es über Teersträschen hinunter nach Disentis. In DIsentis übernachten wir im Hostel Nangijala. Das Hostel hat uns sehr gut gefallen. Das Zimmer war schön eingerichtet, das Essen mundete hervorragend und die Leute sind ausserordentlich freundlich.
Start |
Tschamut |
Ziel |
Disentis |
Höhenmeter |
↑ 100m, ↓ 600m |
Kartenlink |
Dem Rhein entlang
18. April 2014 Gut erholt und gestärkt verlassen wir das vorzügliche Nangijala und machen uns auf, weiter dem Lauf des Rheins zu folgen. Es ist Karfreitag und keine Menschenseele ist heute Morgen zu Fuss in Disentis unterwegs. Wir umrunden die eindrückliche Klosteranlage. Vor dem Klosterkirchenportal bekreuzigt sich ein Mann und verschwindet fast geräuschlos in der Kirche. Wir wagen nicht, ihm zu folgen. So machen wir uns auf den Weg Richtung Rabius. Wir folgen zuerst der Strasse nach Disla. Besser wäre gewesen, von Disentis direkt hinunter zum Rhein zu gehen, den der Autoverkehr auf der Strasse nervt.
Ab Disla folgen wir einem Natursträsschen an blühenden Bäumen vorbei Richtung Madernal. Kurz vor Madernal treffen wir auf die Festungsanlage Fortezia Stalusa. Der angemalte Bunker beeindruckt die Kinder.
Nach Madernal bleiben wir auf der linken Seite des Rheins. Nachdem wir eine Wasserkraftwerksanlage passiert haben, finden wir bald eine hübsche Stelle am Rhein. Hier machen wir eine lange Pause.
Danach geht es weiter dem Rhein entlang. Bei der Kreuzung unterhalb Cumpadials, wäre es wohl besser gewesen, auf der linken Rheinseite zu bleiben und hoch zur Bahnstation Sumvitg Cumpadials zu wandern, den der nächste Wegabschnitt hat uns nicht besonders gefallen. Wir wechseln auf die rechte Rheinseite und passieren einem toll ausgebauten Spielplatz mit Feuerstelle und Beachvolleyballfeld. Nach dem Spielplatz biegen wir rechts ab und wandern nach Surein. Wie gesagt, der Weg ist langweilig und meist asphaltiert. Bei Surein überqueren wir wieder den Rhein. Dort wo der Wanderweg die Strasse verlässt, befindet sich eine ausgebaute Feuerstelle. Leider haben wir keine Grillwaren dabei. Der letzte Wegabschnitt hoch zur Station Rabius ist wieder etwas schöner.
Start |
Disentis |
Ziel |
Tschamut |
Höhenmeter |
↓ 300m |
Kartenlink |
15. August 2026 Alleine starte ich in Fidaz Dorf. Wer es etwas kürzer mag - aber auch dann ist es für Kinder immer noch eine sehr anstrendge Wanderung - kann mit dem Bus bis Bargis fahren. Ich folge dem schönen Weg durch den Wald hinauf nach Bargis. Oben gefällt das flache Hochtal. Trotz Bus ist am Morgen aber auch hier nicht viel los und ich kann alleine durch das schöne Tal wandern. Nach La Rusna beginnt ein Wanderweg . bis hierhin ist es eine Alpstrasse. Es wird steiler und es bilden sich die ersten Wolken am Himmel - vom Regen werde ich aber verschont. Bei Raschaglius Sura kommt mir eine wild gewordene Mutterkuhherde entgegen. Ich erschrecke und fliehe den Hang hinauf. Die Hirtin die der Herde folgt entschuldigt sich halbherzig.
Kurz nach der Kuhherde kommen mir nun immer mehr Wanderer entgegen. Sie machen wohl meine Tour umgekehrt. Ich steige weiter - nun etwas flacher - weiter hinauf zur Furcola Raschaglus. Hier hat es noch mehr Menschen. Die letzten gut 100 Höhenmeter von den 1500 sind dann zum Glück rasch geschafft. Trotz den Leuten ist der Blick auf die Berge hier sehr eindrücklich. Nach einer Pause mach ich mich auf den Abstieg. Der ist recht kurz. Die Bahn aber sehr teuer. Eine schöne, knieschonende Wanderung die etwas viel kostet.