wandern mit kindern

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Velotour Frühling 2018
1. Tag: Zürich Zug ca. 35km
 
21.4.2018 Nachdem wir unsere sieben ;-) Sachen gepackt und die Velos beladen haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Zug. Via Langstrassenunterführung fahren wir zur Gessnerallee, wo unsere eigentliche Velotour beginnt. Wir folgen den Veloweg Nr. 94. Schon beim Einkaufszentrum Sihlcity machen wir unsere erste Pause. Wir essen ein verspätetes Frühstück und kaufen noch das fehlende Campingmaterial ein. Weiter geht es nun schön der Sihl entlang Richtung Sihlbrugg. Wir haben diese Tour schon Mal im Juni 16 gemacht. So kennen wir die kritischen Stellen und die schönen Rastplätze.
 
In Zug fahren wir dann nicht zum Bahnhof sondern zum Campingplatz. Das Personal ist sehr freundlich und die Sanitäranlagen in Ordnung. Die Zeltwiese steht leider unmittelbar an der Bahnstrecke Luzern Zürich und es ist hier auch in der Nacht sehr laut.
 
Wir verbringen den Abend in der Badi von Zug – wir konnten sogar im See schwimmen – so warm war es und assen gut im Restaurant Brandenberg.



 


 
2. Tag Zug Sempach ca. 40km
 
22.4.2018 Nach einer trockenen aber lauten Nacht brechen wir unsere Zelte ab und machen uns auf die Suche nach der nächsten Bäckerei. In Cham werden wir fündig, lassen in der Bäckerei von Rotz aber kräftig Geld liegen. An der schönen Strandpromenade essen wir im Sonnenschein unsere Gipfelis und Sandwiches, bevor wir uns auf den Weg Richtung Sempach machen. Wir folgen bis Emmen dem Radweg Nr. 9. Er führt uns zuerst etwas durch die Hügel dem Zugersee entlang, bis er dann rechts Richtung Rotkreuz abbiegt. Über den Golfplatz geht’s nach Rotkruez, wo wir uns in einer Bäckerei stärken. Von Rotkreuz ist es nicht mehr weit bis zur Reuss. Zuerst geht es noch durch die Dörfer und nach Root folgen wir der Reuss. Der Veloweg ist zwischen Fluss und Autobahn eingeklemmt. Es könnte schöner sein. Kurz vor Emmen machen wir im Wald eine Pause. Es ist heute heiss und wir sind froh, im Schatten zu sitzen.
Von Emmen geht es nun gut 100 Höhenmeter via Rothenburg hinauf nach Wegscheiden, was bei dieser Hitze und dem schweren Gepäck sehr anstrengend ist. Wir sind froh, treffen wir bald nach Wegscheiden auf die Autobahnraststätte Neuenkirch. Wir kehren ein und erholen uns. Von der Autobahnraststätte geht es dann hinunter nach Sempach. Hier hat es einen sehr schönen TCS Campingplatz mit sehr freundlichem Personal und blitzblanken Sanitäranlagen. Wir richten uns ein und gehen in die an Campingplatz angeschlossene Badi und machen einen Schwumm im See. Er ist wärmer als der Zugersse! Am Abend gehen wir nach Sempach essen. Das Essen im Restaurant Una storia della vita war ok – es gibt aber sicher auch andere gute Restaurants in Sempach.


 
 
 


3. Tag Sempach - Solothurn ca. 70km
 
23.4.2018 Etwas wehmütig verlassen wir den schönen Campingplatz und radeln nach Sempach, wo wir die wunderbare Städtli Bäckerei finden. Nachdem wir neben dem Löwendenkmal gefrühstückt haben, machen wir uns auf den langen Weg nach Solothurn, Wir fahren zuerst nach Sursee, dann über den Hügel nach Dagmearsellen, wo wir nach einem Einkauf im Coop auf einem Spielplatz die erste längere Rast machen. Weiter geht es der Wigger (Veloweg Nr. 73) entlang bis nach Rothrist. Hier hat es sehr viel Verkehr und eigentlich ist hier die Route für Kinder viel zu gefährlich. Die Rosengartenstrasse in Zürich ist nicht gefährlicher! Beim Bahnhof Rothrist verschnaufen wir etwas, bevor wir wieder auf einer gefährlichen Strasse Rothrist verlassen. Nach Rothrist folgt der Veloweg neben der viel befahrenen (Achtung Lastwagen) Strasse. Schön ist das nicht aber wenigstens sicherer. In Murgenthal besuchen wir den nächsten Coop und essen gleich auf dem Parkplatz. Von Murgenthal geht es nun weiter nach Aarwangen, wo wir wohl besser den Zug genommen hätten. Wir entscheiden uns aber wegen dem vielen Gepäck weiter zufahren. Kurz nach Aarwangen treffen wir auf dem Veloweg Nr. 5 dem wir nun bis nach Solothurn folgen. Die 30km bis zum Campingplatz sind etwas zu viel. Zum Glück ist es schön kühl und der angekündigte Regen bleibt aus. Die Strecke an sich der Aare entlang ist aber ganz ok.




 
 
 
4. Tag Solothurn - Sutz (Bielersee) ca. 30km
 
24.4.2018 Nachdem wir ausgeschlafen, gefrühstückt und die Zelte zusammengepackt haben (schöner Zeltplatz), machen wir uns auf nach Sutz. Wir nehmen es heute gemütlich. Die Sonne lacht und wir sind froh, müssen wir heute nicht so weit. Wir folgen weiter dem Veloweg Nr. 5. In Büren a. A. besuchen wir einmal mehr ein Coop (wo gibt es hier eine Migros?) und kaufen uns feine Mittagessen ein, die wir gleich bei der Schiffsstation essen. Nachdem Essen geht es dem Nidau – Büren Kanal entlang. Am Ende des Kanals biegen wir links ab und folgen dem Veloweg bis Sutz. Der Campingplatz liegt direkt am Veloweg. Nachdem wir unsere Zelte aufgestellt haben, gehen wir zum See, Hier ist es sehr schön. Wir baden im noch kühlen See und beschliessen hier heute Abend zu grillen. In Ipsach finden wir eine Migros, in welcher wir Holz und viel feines Fleisch kaufen.

 



 
5. Tag Sutz – Estavayer-le-Lac (Neuenburgersee) ca. 50km
 
25.4.2018 Etwas hungrig brechen wir die Zelte ab und machen uns auf den Weg Richtung Neuenburgersee. Zum Glück treffen wir schon in Mörigen direkt am Veloweg 5 auf ein Café. Wir essen auf der Terrasse Frühstück. Weiter geht es dem See entlang Richtung Neuenburgersee. Zwischen Teuffelen und Lüscherz bricht uns wie in jeder mehrtägigen Velotour die Deichsle des Anhängers. Wir sind aber vorbereitet und können den Schaden unterdessen recht schnell beheben. Beim Reparieren schauen uns zwei krank aussehende Gämse zu. Die hätten wir hier nicht erwartet.
 
In Ins gehen wir einmal mehr in Coop und essen dann im nahen Park der Musikschule. Nach der Mittagsrast fahren wir nun zum Neuenburgersee. Ein giftiger Wind ist aufgekommen und wir kommen kaum voran. Es ist sehr anstrengend. Erschöpft erreichen wir den Campingplatz von Estavayer-le-Lac. Die Zeltwiese befindet sich gleich neben der Lüftung des Restaurants – die Sanitäranlagen könnten besser sein, der Blick auf den See ist aber wunderbar.
 



 
6. Tag Estavayer-le-Lac - Orbe ca. 35km
 
26.3.2018 Nach einem feinen Frühstück in Estavayer-le-Lac fahren wir dem See entlang nach Yverdon. Der Veloweg verläuft teils parallel einer stark befahrenen Strasse entlang. In Yverdon essen wir im Restaurant du Chateau fein Z Mittag.
 
Kurz nach Yverdon verlassen wir den Veloweg 5 und wechseln auf den Veloweg 50, der uns nach Orbe bringt. Wieder plagt uns der Wind und die gut 10km sind anstrengend. In Orbe werden wir mit einem sehr schönen Campingplatz belohnt. Hier hätten wir zwei Nächte bleiben sollen – so gemütlich und freundlich ist es hier.
 


 
7. Orbe Lausanne (Genfersee) ca. 35km
 
27.3.2018 Von Orbe fahren wir wieder zurück zum Veloweg 5, dem wir nun bis nach Lausanne folgen. Die Steigungen auf Villars und Gollon sind giftig, aber dafür hat der Wind nachgelassen. In Penthalaz decken wir uns wie schon gestern fürs Nachtessen in Orbe in einem Coop ein. Die Fahrt ins Zentrum von Lausanne ist gut beschriftet und mit den Kindern gut machbar. Am Genfersee machen wir dann nochmals ausgiebig Pause bevor wir hinauf zum Bahnhof fahren, was nochmals etwas anstrengend ist.


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