wandern mit kindern

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Kanton Schwyz

Wildspitz

von Sattel nach Arth Goldau

↑ 800m

↓ 1000m

eigentlich eine Erwachsenenwanderung auf eine schönen Aussichtsberg

Stockberg von und nach Flüebödeli (Wägital)
↑↓ 600m
wunderschöne Wanderung zu Aussichtsberg mit Feuerstelle
Pfifegg von Flüebödeli nach Lachen
↑ 650m
↓ 850m
einsame Wanderung mit toller Aussichti m vorderen Wägital

Rigi

von der Seebodenalp nach Rigi Kulm

↑ 750m

steile Wanderung hoch zur Rigi (für Kinder weniger geeignet)

Schlittelberg Rigi vom Klöstrli hoch zum Rigi Kulm
↑ 500m

zwei tolle Schlittelstrecken - am Nachmittag hatte es zu viele Leute
Bockmattli von und nach Innerthal
↑↓ 1000m

steile, anstrengende Wanderung mit Gipfelerlebnsi

Stöcklichrüz

von Willerzell  nach Egg

↑↓ 400m

Aussichtsberg ob dem Zürisee (etwas viel Volk unterwegs)

Amselspitz von Alpthal nach Einsiedeln
recht lange Gratwanderung über Alpweiden zum Kloster Einsiedeln
Ins Glarnerland von Innerthal nach Näfels
↑ 500m
↓ 1100m
lange Wanderung durchs schöne Schwäntital
Hochstuckli von Brunni nach Biberegg
↑ 50m
↓ 600m
von einem kleinen Skigebiet ins andere - schöne Aussicht in dnie Innerschweiz

Gross Aubrig

von und nach Innerthal

↑↓ 800m

schlammige Besteigung eines aussichtsreichen Voralpengipfels

Vom Shilsee zum Wägitalersee

von Euthal nach Innerthal

↑ 550m

↓ 530m

Klassiker von See zu See (hübsche Feuerstelle unterhalb Eggstoffel)

Ruobengschwend von Buttikon nach Flüebödeli
↑ 800m
↓ 600m
sehr steiler Aufstieg, schöne Aussicht, wenig begangen
Etzel von Bibberbrugg nach Feusisberg
↑ 300m
↓ 300m
tolle Aussicht, viel Asphalt, schönes Moor,
Buechberg von Lachen nach Tuggen je kanpp 250m abwechslungsreiche Winterwanderung
Seedammweg von Altendorf nach Rapperswil keine bis kurz vor Schluss langweiliege Wanderung der Bahn entlang - toller Holzsateg vor Rappi

Morgartenberg

von Sattel nach Rothenthurm

↑ 450m

↓ 300m

wandern in katholischen Gefilden

Bockmattli

27.6.2015 Diese Wanderung ist nur bedingt für Kinder geeignet. Sie ist recht lang und steil. Mit dem Postauto fahren wir nach Innerthal. Dort gibt der Wegweiser drei Stunden für das Bockmattli an. Wir folgen zuerst dem See und biegen dann auf einem Teersträsschen links ab. Hier steigt der Weg noch recht moderat. Im Wald ist es etwas matschig wie so oft in dieser Gegend. Bald haben wir die Schwarzenegghöchi erreicht. Wir biegen wieder links ab und steigen hoch zum sympathischen Kletterbeizli. An den steilen Felsenwänden die nun sehr nah sind, beobachten wir während unserer Pause die Kletterer. Wir sind froh hängen nicht wir in den Seilen. Weiter geht es nun steil in Kehren den Chälen hoch. Etwa in der Mitte biegen wir links ab und nehmen den nicht markierten Weg, der sehr steil das Wiesenbord hoch führt. Er ist spannender zu gehen als das Zickzackweglein. Oben an der Kante ist der Weg etwas ausgesetzt und Trittsicherheit ist von Nöten. Nach der Kante sind wir auf einer schönen Alpenwiese und das Gipfelkreuz ist nun sichtbar. Der Zugang zum Gipfel ist ungefährlich. Für uns nicht Schwindelfreien ist der Aufenthalt auf dem Gipfel aber etwas unangenehm, geht es doch auf drei Seiten steil hinunter. So machen wir unsere wohlverdiente Pause etwas unterhlab des Gipfels.

Zurück nehmen wir den Weg via Bockmattlipass. Unterhalb des Passes stossen wir auf eine Schafherde die uns blökend den Weg frei gibt. Kurz darauf beginnt es in Strömen zu regnen. Zum Glück zeigt sich auf halben Rückweg dann schon wieder die Sonne und unten in Innerthal ist es so warm, dass unsere Kleider rasch trocknen. 

Start

Innerthal

Ziel

Innerthal

Höhenmeter

↑ ↓ 1000 m

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Stockberg

19.11.2015 Mit dem Postauto fahren wir ins Wägital. Schon an der Haltestelle Flüehbödeli steigen wir aus. Auf der andren Strassenseite steht der Wanderwegweiser: Zwei Stunden zehn Minuten bis zum Stockberg. Zuerst überqueren wir die trockene Wägitaler Aa. Kurz darauf unterqueren wir eine riesige an Sowjetzeiten erinnernde Röhre. Hier fliesst das Wasser zum Kraftwerk in Siebenen. Der Wanderweg biegt links ab und wir steigen durch den Wald, über Wiesen und an einer anhänglichen Katze vorbei hinauf nach Port. Hier führ der Wanderweg – im Hinweg umkreisen wir die Gebäude noch wegen einem bellenden Hund grossräumig - durch das Restaurant Kapelle. Nun wandern wir ein kurzes Stück auf einer asphaltierten Strasse, bis der schöne Wanderweg rechts abbiegt und direttissima 400 Höhenmeter hoch zum Stockberg führt.
Oben auf dem Stockberg hat es eine liebevoll eingerichtet Feuerstelle, auf der wir ein leckeres Raclette zubereiten. Der Blick von hier reicht vom Primetower über die Tösstlaer Hügel zum Säntis den Glarneralpen bis zu Lauteraarhorn und Mönch, der uns an unsere Herbstferien im Grimselgebiet erinnern. Heute ist es sonnig und warm. So machen wir hier oben lange Rast. Wir sind für uns trotz Sonne und stahlblauen Himmel.
Zurück nehmen wir den Weg Richtung Obereschwändi. Der Weg dem Grat entlang ist sehr schön. Kurz vor Loch machen wir nochmals Pause. Die Kinder spielen auf den Wiesen und wir Erwachsenen geniessen das schöne Licht.
Kurz nach Loch treffen wir wieder auf die Aufstiegsroute. Diesmal ist kein Hund da und wir wandern durch das Restaurant und dann an der Kapelle vorbei hinunter zur Bushaltestelle, die nun im Schatten liegt, während der Stockberg immer noch Sonne hat. Uns gefällt der Stockberg besser als sein berühmter Nachbar der Grosse Aubrig.

Start und Ziel

Flüeliboden (Wägital)

Höhenmeter

je 600 Höhenmeter

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Pfifegg

2.4.2016 Mit dem Postauto fahren wir bis Flüehbödeli anfangs Wägital. Von der Bushaltestelle nehmen wir den Wanderweg hinauf zum Mäderhof wo einige Pony weiden. Bei Schrot verlassen wir den markierten Wanderweg und folgen der Fahrstrasse hinauf nach Ober Flüe. Der Weg ist als Mountainbike Route markiert. Oberhalb des Hofs Roswis stossen wir wieder auf einen Wanderweg. Bald verlassen wir die breite Forststrasse. Der schöne Wanderweg führt durch den Roswieswald. Rehe springen über den Weg und Spechte klopfen laut. Auf einer kleinen Lichtung stossen wir auf ein Hüttchen, das für jedermann zugänglich ist. Hier könnten wir an einem kalten Tag unsere Mittagsrast abhalten. Heute ist es aber warm. Saharastaub lässt die Sonne nur milchig scheinen. Die Pfifegg überrascht uns mit einer ungeahnten Weitläufigkeit. Rechts bzw. östlich beim Aussichtspunkt finden wir zwei Brätlestellen. Wir machen trotz T Shirt Wetter ein Fondue. Das Feuer können wir mit dem im Nordhang noch reichlich liegenden Schnee löschen. Die Aussicht wäre hier bei besserer Sicht sicher gewaltig. Auch gefällt uns sehr, dass wir heute die einzigen sind, die auf die Pfifegg gestiegen sind. Wir begegnen erst beim Abstieg ein zwei Mountainbiker.

Wir haben uns für den Abstieg nach Lachen entschieden. Der ist anstrengend da recht lang und geht in die Knie. Das nächste Mal würden wir nach Willerzell am Sihlsee wandern.
Start
Flüeliboden

Ziel

Lachen

Höhenmeter

650 Höhenmeter hinauf

850 Höhenmeter hinab

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Gross Aubrig

17.8.2014 Mit dem Postauto fahren wir bis nach Innerthal zur Staumauer. Hier queren wir die Staumauer und spazieren kurz dem See entlang. Bei Schrä verlassen wir die Strasse uns steigen hoch Richtung Gross Albrig. Zu beachten ist das Schild beim Wegweiser: "Der Wanderweg von Innerthal nach Alp Bärlaui ist stellenweise sumpfig und dreckig! Gute und hohe Wanderschuhe sind notwendig. Gemeinderat Innerthal" Der Gemeinderat hat hier vollkommen recht. Wir sind selten so dreckig nach Hause gekommen, wie nach dieser Wanderung (Siehe Schuhbilder).
Der Weg hoch zur Alp durch den Wald und zwei Bäche querend ist schön. An einigen Orten ist er gut befestigt. Kurz vor der Alp machen wir die erste Rast auf einem trockenen Wiesenbord. Der folgende Weg über die Kuhweiden ist besonders matschig. Sobald es hoch geht zum Hoch Aubrig ist das Schlimmste geschafft. Das gehen durch den Matsch braucht einige an Energie. So sind die letzten 100 Höhenmeter sehr anstrengend - wir denken schon an Umkehr, sind dann aber doch stolz oben anzukommen. Die Aussicht ist eindrücklich. Wir entdecken viele Berge und Übergänge, die wir schon erklommen haben.
Nach einer langen Rast nehmen wir die gleichen Weg zurück. Der Abstieg geht einiges ringer, da man bei jedem Schritt noch ein paar Zentimeter tiefer rutscht. Die Wanderung ist landschaftlich schön, aber für Kindergartenkinder zu anstrengend.

Start und Ziel

Innerthal

Höhenmeter

je 800 Höhenmeter

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Ins Glarnerland
 
24.10.2015 Fünf Stunden zwanzig Minuten! Soviel gibt der Wanderwegweiser in Innerthal für die Wanderung nach Näfels an. Das wird ein langer Wackel. Daher haben wir heute die Trottis der Kinder in die Rucksäcke gepackt. Für die Kinder eine tolle Idee – für uns Erwachsene weniger wiegt ein Trotti doch gut und gern vier Kilogramm. Zuerst wandern wir den gleichen angenehm steigenden Weg wie schon diesen Frühling hoch zum Bockmattli. Von der Schwarzenegghöchi wandern wir unterhalb der eindrücklichen Felswänden des Bockmattlis hinüber zur Alp Trensen. Ende Oktober ist es hier schattig. Von der Alp steigen wir nochmals fünfzig Höhenmeter hoch – teils durch sehr sumpfiges Gelände - zur Scheidegg, wo wir Glarner Boden betreten. In der Sonne machen wir Mittagsrast. Gut gestärkt wandern wir hinunter zur Alp Stäfeli. Das Schwändital mit seinen im Herbst goldigen Mooren gefällt uns gut. Beim Schattenstaffel pausieren wir nochmals in der Sonne. Danach verlassen wir den Wanderweg und bleiben auf der Naturstrasse, die uns zu einem Parkplatz mit kleinem Alpencamping führt. Endlich dürfen wir die Trottis auspacken und die Kinder geniessen die nicht ganz ungefährliche Fahrt durchs Schwändital, während wir Erwachsenen uns ungestört unterhalgen können. Wir bleiben auf der Fahrstrasse bis zum Brandhüttli. Ab Rüttiberg hat es zu viel Verkehr vom Obersse kommend. Nun folgen wir dem Kreuzweg hinunter nach Näfels. Die Sprüche unter den Kreuzen sind wirr und der Weg geht in die Knie. Wir sind froh in Näfels anzukommen. Beim Bahnhof verkauft eine nette Frau heisse Maroni.

Start

Innerthal

Ziel

Näfels

Höhenmeter

↑ 1100 Höhenmeter
↓ 500 Höhenmeter

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Rigi

Anfangs Mai 2014 Mit dem Bus fahren wir nach Küssnacht. Dort besteigen wir die Seebodenalp Seilbahn. Von der Seebodenalp wandern wir nun auf einem gut unterhaltenen Wanderweg hinauf zur Rigi. In der Mitte des Aufstiegs steht eine „Gruebi" mit Feuerstelle. Von Rigi Staffel geht es dann auf einem asphaltierten Strässchen hoch zum Rigi Kulm. Hier hat es sehr viele Touristen aber auch eine tolle Aussicht. Diese Wanderung ist nicht wirklich geeignet für Kinder, da es mehr oder weniger nur steil hinauf geht (780 Höhenmeter auf 4.3km).

Start

Seebodenalp

Ziel

Rigi Kulm

Höhenmeter

↑ 780 Höhenmeter

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Schlittelberg Rigi

31.1.2015 In Goldau besteigen wir die Rigibahn. Gemächlich fahren wir mit vielen Schlittlern und Skifahrern hinauf Richtung Rigi Kulm. In Klöstrli verlassen wir die Bahn. Wer keine Lust zum Winterwandern hat, bleibt sitzen. Vom Klösterli führen zwei Winterwanderwege hoch zum Rigi Kulm. Wir nehmen den sogenannten Panoramaweg via Schwendi, Chäserenholz. Der Weg verläuft entlang der Schlittelroute. Die Aussicht ist schön und man bewegt sich etwas abseits vom grössten Rummel. Am Nachmittag, wenn viele Schlittler unterwegs sind, ist es hier gefährlich zu wandern. Der Weg ist frisch präpariert. Die weiche Unterlage macht den Aufstieg etwas anstrengend. In der Bergstation der Rigibahn mieten wir Schlitten. Bevor wir runter düsen, machen wir uns aber auf, den Gipfel zu besteigen. Hier oben geht ein eisiger Wind. Schnell sitzen wir auf unsere Schlitten und sind in null Komma nichts die 3.7 Kilometer lange Schlittelbahn runter gefahren. Weil es uns so gut gefallen hat, wollen wir gleich nochmals hoch. Dieses Mal allerdings mit der Bahn... 

Start

Rigi Klösterli

Ziel

Rigi Kulm

Höhenmeter

↑ 500 Höhenmeter

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Wildspitz

Ein Klassiker! Die zwei Grossen sind unterdessen alt genug für diese Wanderung, die wir noch kinderlos einige Male machten. Wir starten in Sattel. Leider haben wir vergessen Getränke einzukaufen. Beim Bahnhof Sattel suchen wir vergebens nach einer Möglichkeit einige Flaschen zu erwerben. So starten wir mit einem halben Liter Mineral Richtung Wildspitz, mit dem Wissen sicher auf dem Wildspitz eine Beiz zu finden. Es ist Ende Oktober und ungewöhnlich warm. Wir steigen via Riedmatt durch Herbstwälder und Weiden hoch zur Halsegg. Wir schwitzen. Mit Freude und Erleichterung stellen wir fest, dass die Halsegg bewirtet ist. Unser Wasservorrat ist schon längst aufgebraucht. Auf der Halsegg werden wir sehr freundlich bedient, bekommen Kuchen gratis und decken uns reichlich mit Getränken ein.
Von nun an verläuft der Weg auf der Kante des Rossbergs entlang. Der Blick öffnet sich zur Rigi hin, linker Hand haben wir einen grandiosen Blick auf den Alpenkranz und rechter Hand sehen wir Zürich inklusive Primetower. Auf der Langmatt ein Kraftort  passieren wir das erste Gipfelkreuz. Das Ziel ist aber noch nicht erreicht. Wir wandern durch den Wald und über Wiesen weiter zum Wildspitz. Da wir schon in der Halsegg eingekehrt sind, lassen wir das Berggasthaus Wildspitz rechts liegen und wandern weiter bis zum Gnipen. Der Ausblick auf Seen, Alpen und Mittelland ist atemberaubend. Wir machen eine ausgiebige Rast. Für den Abstieg wählten wir den Weg durch Goldauer Bergsturz. Aussicht und Vegetation sind hier zwar sehr schön, der Abstieg über das teils lose Gestein aber beschwerlich. Weiter führt der Weg durch den Wald bis hinunter nach Goldau. Nach 1000 Höhenmeter Abstieg über Stock und Stein geniessen wir es endlich wieder auf befestigten Strassen gehen zu dürfen. Das nächste Mal würden wir wieder den Weg via Ochsenboden nehmen. In Goldau belohnen wir uns im Coop mit allen möglichen Köstlichkeiten, die wir dann im Zug mit Genuss verspeissen.

Start

Sattel

Ziel

Goldau

Höhenmeter

↑ 800m
↓ 1000m

Kartenlink

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Vom Sihlsee zum Wägitalersee
Salzläcki

31.5.2014 Mit der Südostbahn fahren wir nach Einsiedeln. Dort steigen wir auf den Bus um, der uns nach Euthal bringt. Leider hängen die Wolken tief. Wir wandern dem Eubach entlang einer Nebelwand entgegen. Bald zweigt der Weg rechts ab und wir steigen auf einem schmalen Natursträsschen das wilde Chilchentobel hinauf.  Weiter geht es über prächtige Blumenwiesen hinauf zum Gehöft Hinter Chrumfluh. Nun wird der Weg schmal und nach Schrot hinauf richtig steil. Dieser Abschnitt wäre bei Hitze sicher sehr anstrengend. Oberhalb Schrot ist das Gelände sehr feucht und nass. Oben auf der Salzläcki geht ein starker Wind, der wenigstens einige  Wolken vertrieben hat. Die umliegenden Berge sind aber alle verhangen. Wir steigen ab zum Eggstoffel und suchen etwas verzweifelt nach einer Feuerstelle. Unterhalb des Eggstoffels werden wir endlich fündig und mit einem schönen Plätzchen belohnt. Auch die Sonne zeigt sich nun. Leider finden wir nur wenig trockenes Holz und wir sind lange mit dem Feuer beschäftigt. Schlussendlich haben wir eine Glut für unser Fleisch und Schlangenbrot.
Der Abstieg zum Wägitalersee geht in die Knie. An der Staumauer warten wir auf den Bus.

Start

Euthal

Ziel

Innerthal

Höhenmeter

↑ 550  Höhenmeter
↓ 530 Höhenmeter

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Etzel

12.12.2015 Vor einer guten Dekade besteigen wir das letzte Mal den Etzel. Damals waren wir noch kinderlos… Der klassische Weg von Schindellegi ist uns in schlechter Erinnerung – viel Asphalt, viel Verkehr. Daher starten wir an diesem milden Dezembertag in Biberbrugg. Auch hier geht es zuerst der stark befahrenen Kantonsstrasse nach Einsiedeln entlang. Bald zweigen wir links ab und besteigen den Altberg. Im Aufstieg fällt linker Hand das Gefängnis Biberbrugg auf. Oben auf dem Altberg öffnet sich der Blick auf die Berge. Pilatus, Rigi, Wildspitz, Amselspitz, Gross Aubrig, Bockmattli und viele noch lohnende Wanderziele sind zu sehen. Links sehen wir das schöne Altenbergried und unser Ziel den Etzel. Auf dem Altberg befindet sich in einem Erdhaus auch eine spezielle öffentliche Feuerstelle – für unseren Geschmack etwas stark eingezäunt – aber ein tolles Panorama hat sie. Weiter geht es auf dem Wanderweg vier vielleicht fünf Kilometer zur historischen Tüfelsbrugg. Nun müssen wir – wieder mit recht viel Verkehr hinauf nach St. Meinrad wandern und dann auf einem Wanderweg hoch zum Etzel. Das ist das anstrengendste Stück der sonst recht flachen Wanderung. Oben auf dem Etzel hat es ein Restaurant, das den ganzen Platz des Berges für sich beansprucht. Daher hätten wir unsere Pause besser etwas oberhalb von St. Meinrad auf einem Sonnenbänkchen gemacht. So steigen wir Richtung Feusisberg ab. Auf einer der ersten Wiesen machen wir dann unsere Pause. Nach der Pause ist es nicht mehr lang nach Feusisberg, wo jede halbe Stunde ein Postauto fährt.

Start

Biberbrugg

Ziel

Feusisberg

Höhenmeter

↑ 350m
↓ 300m

Karte

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Amselspitz 

11.7.2015 Mit dem Postauto fahren wir nach Alpthal. Heute wird es heiss. Wir streichen uns vor der Kirche mit Sonnencreme ein. Hier steht auch ein Wanderwegweiser. Er gibt fünf Stunden für den Weg nach Einsiedeln via Amselspitz an. Der Weg quert am Dorfende bei einem scheusslich stinkenden Schweinestall den Bach Alp. Wir wandern über eine Wiese hoch zum Waldrand. Über die schöne Weide Putz und den Wald steigen wir hoch Richtung Gschwändstock. Unterhalb des Gschwändstocks biegt der Wanderweg links ab und wir gehen über eine prächtige Blumenwies hoch zum Grad. Auf der Wiese lohnt sich ein Blick zurück auf die Mythen. Phantastisch wie sie sich aus den umliegenden Waldhügeln erheben!
Auf dem Grat geht es anfänglich durch den Wald und dann auf Kuhweiden Richtung Amselspitz. Hier begegnen wir einigen anderen Wanderer und wir rasten etwas unterhalb des Spitzes. Der weitere Weg nach Einsiedel zieht sich in der Hitze. Im Abstieg vom Grat machen wir im Wald eine weitere Pause und trinken alle unsere Flaschen leer. Mit hängender Zunge kommen wir in Eisiedeln an, wo es glücklicherweise viele Brunnen mit kaltem Trinkwasser hat.
Auf dem Nachhauseweg machen  wir einen Abstecher in die schöne Badi Richterswil, wo wir baden und essen.

Start

Alpthal

Ziel

Einsiedeln

Höhenmeter

530 rauf 630 runter 

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Stöcklichrüz

 
25.12.2015 An diesem sonnigen und warmen Weihnachtstag machen wir uns auf nach Einsiedeln und weiter nach Willerzell. Von dort aus besteigen wir das Stöcklichrüz. Der Weg führt dem Grat entlang hoch zur Gruebhöchi. Je mehr wir uns von dem Siedlungsgebiet entfernen, umso besser gefällt es uns hier. Bei Grueb wandern wir einmal mehr auf einem Fahrweg, der polnische Internierte im zweiten Weltkrieg gebaut haben. Vor und nach dem Stöcklichrütz findet man Feuerstellen. Wir verzichten heute aber aufs Feuermachen und picknicken zuoberst. Wir staunen wieviel Leute an diesem Weihnachtstag hier unterwegs sind. Wir nehmen an, dass viele von St. Meinrad aus hier hinauf wandern, den der Weg Richtung St. Meinrad durch den Wald und über grosse Weiden mit toller Sicht auf den Zürichsee ist sehr schön. Wir zweigen aber kurz nach dem Restaurant Chrönlisegg ab und steigen nach Egg ab, wo wir den Bus nehmen (Achtung nur alle zwei Stunden), damit die Kinder zu Hause noch etwas Zeit haben, mit ihren Weihnachtsgeschenken zu spielen.

 

Start

Willerzell

Ziel

Egg SZ

Höhenmeter

↑ 400  Höhenmeter
↓ 400 Höhenmeter

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Altendorf - Rapperswil

(Seeuferweg)

13.02.2016 An diesem Samstag sind wir alle etwas erschöpft von der letzten Schulwoche und einige fühlen sich erkältet. Daher ist heute eine einfache Wanderung oder besser ein Spaziergang angesagt. Anstatt die Wanderschuh schnüren wir heute nur unsere Turnschuhe. Mit der S Bahn fahren wir nach Altendorf. Von hier wandern wir zurück Richtung Pfäffikon. Der Weg ist eingeklemmt zwischen Villen, privaten Grundstücken und der Eisenbahnlinie. Des See sieht man so gut wie nie. Der Weg ist langweilig. Spannend ist höchstens die spezielle Raumplanung im Kanton Schwyz. In Pfäffikon stossen wir auf den viel begangenen, eingezäunten Weg über den Damm nach Rapperswil. Auch hier dominieren Strasse, Zäune und Bahnlinie das Landschaftsbild. Wirklich schön ist dann der letzte Abschnitt des Weges: der Steg über den See. Weiter ist ein Spaziergang durch das schmucke Städtchen Rapperswil und eine Besichtigung des Schlosshügels. Eigentlich wollten wir zum Abschluss noch eine Schifffahrt machen. leider fährt im Winter nur selten ein Schiff in Rapperswil. Dafür gönnten wir uns feine Pizzas bei Dieci.

 

Start

Altendorf

Ziel

Rapperswil

Höhenmeter (flach)

2.15 Stunden nach Wegweiser

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Lost in Morgartenberg

Mit einer schnittigen Zugskomposition der Südostbahn fahren wir nach Aegeri – Sattel. Gleich bei der Station finden wir einen Wegweiser. Er zeigt unser Ziel Morgartenberg (1h 45min) an. Der Weg führt zuerst hoch zum Dörfchen Sattel. Nahe der Dorfschule hat es einen grosszügigen und phantasievollen Spielplatz. Uns zieht es aber weiter Richtung Sonnenberg. Es ist Ende März. Auf diesem mit Sonne verwöhnten Hang ist der Schnee schon geschmolzen. Dummerweise haben wir zu Hause die Karte vergessen und folgen den Wegzeichen. Bei Lustenau verpassen wir die Abzweigung hoch zum Morgartenberg. Der markierte Weg führt über Clauseren, Schaffsegg. Dieser Weg ist aber auf der Karte, wie wir zu Hause feststellen, nicht eingezeichnet. Wir müssen lange auf Asphaltsträsschen wandern und verlieren etwas an Höhe. Bei Obermorgarten kommen wir wieder auf den auf der Karte eingezeichneten Weg. Wir pausieren auf einem Bänkchen neben einem Kruzifix. Von hier ist es nicht mehr weit auf den Morgartenberg. Oben hat es Schnee. Von nun an haben wir etwas Mühe mit der Wegfindung, da es kaum Wegzeichen hat und die Schneedecke geschlossen ist. Wir folgen Schneeschuhspuren Richtung Norden in den Wald. Mangels Karte misstrauen wir den Spuren, da diese nach Süden halten und suchen auf eigene Faust einen Weg. Mit ein paar kleinen Umwegen gelangen wir aber doch nach Chli Morgarten. Unsere Füsse sind nasskalt und wir machen nur eine kleine Rast. Von Chli Morgarten nehmen wir den direkten Weg nach Rothenthurm. Der offizielle Wanderweg macht einen Bogen über die Ebene. In Rothenthurm müssen wir auf den Zug warten. Daher schauen wir uns die riesige Kirche an. Die dargebotenen reaktionären Traktate und Bücher erschrecken uns etwas. Wir freuen uns, wieder in die Stadt zu fahren.

Start

Sattel

Ziel

Rothenthurm

Schwierigkeit

mittel - schwer

Höhenmeter

↑ 450 Höhenmeter
↓ 300 Höhenmeter

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Ruobengschwand

22.10.2016 Mit dem Postauto fahren wir nach Buttikon SZ. Vom dort steigt der Weg steil – oft treppenartig hinauf nach Betthell. Weiterhin steil geht es nun hoch zum Oberwilisberg. Wir kommen uns vor wie bei einem Berglauf. Plötzlich hören wir Hunde bellen und ein Schuss fällt. Schon wieder sind wir im Jagdgebiet. Zum Glück wandern wir unterdessen auf Wiesen und nicht mehr im einsamen Wald. Wir gehen davon aus, dass uns hier die Jäger sehen und nicht abknallen.
Ab dem Oberwilisberg wird es weniger steil. Über mit Reif bedeckte Wiesen wandern wir nun zur Gschwendi und dann weiter zur Ruobengschwand. Leider finden wir dort keine Feuerstelle. Trotzdem machen wir Pause und geniessen Sonne und Panorama. Hinunter wandern wir Oberschwändi, Schwändeli, Port. Es ist mehr oder weniger die gleiche angenehme Abstiegsroute wie beim Stockberg. In Flüebödeli fährt stündlich ein Bus nach Siebnen.
Start
Buttikon SZ

Ziel

Flüeliboden

Höhenmeter

800 Höhenmeter hinauf

600 Höhenmeter hinab

Kartenlink

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