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Schauenberg

Vor zwanzig Jahren war der Schauenberg eine der klassischen Schulreisen für Winterthurer Mittelstufenkinder. Der Weg ist leicht zu finden. Auf dem Schauenberg gibt es diverse Feuerstellen. Mit kleinen Kindern ziehen sich die letzten Kilometer bis zum Bahnhof Elgg. Es lohnt sich daher, noch eine ausgiebige Pause beim kleinen Weiher am Ende des Tobels zu machen. Die Kinder können hier gut am Bach spielen und die Eltern sich auf einem Bänkchen in die noch nicht verbrannten Zeitungsreste vertiefen.
Für Kinder im Vorschulalter ist die Wanderung anstrengend aber machbar.

Update 5. April 2014 Das letzte Mal bestiegen wir den Schauenberg vor zwei Jahren bei schönstem Frühlingswetter. Heute ist es bewölkt und im Tösstal regnet es leicht. Wir fahren bis nach Turbenthal. Das letzete Mal wanderten wir von Zell aus via Girenbad hoch zum Schauenberg.
Da das Wetter einiges schlechter ist, kaufen wir in Turbenthal fünf Schirme. Wir nehmen den Weg durchs Hutzikertobel. Er gefällt uns besser als der Weg via Girenbad, vielleicht auch weil wir bald unsere Schirme zuklappen können.
Oben auf dem Schauenberg hängen die Wolken tief und just im Moment, als wir unser Feuer entfachen wollen, beginnt es wie aus Kübeln zu giessen. Rasch packen wir zusammen und nehmen den Weg nach Elgg unter die Füsse. Auf halben Weg kurz nach Scheunberg verlassen wir den Wanderweg und folgen der Strasse nach Hofstetten, wo wir den Bus nach Winterthur nehmen.

 

Update 11. Juli 2016 Wieder sind es zwei Jahre her seit unserem letzten Besuch auf dem Schauenberg. Auch dieses Mal werden wir zünftig verregnet. Zuerst ist es aber noch trocken. Wir starten dieses Mal in Elgg und wandern so hoch zum Schauenberg. Die Kinder haben Freude an den Kühen, Pferden und Eseln die entlang des Weges weiden. Oben auf dem Schauenberg sehen wir schon eine schwarze Wolkenwand auf uns zukommen. Schnell essen wir etwas und machen uns an den Abstieg. Kurz darauf blitzt und knallt es. Strömender Regen setzt ein. Wir sind innerhalb von Sekunden pflutschnass. Weit und breit ist kein Gebäude um unterzustehen. So verschwinden wir angesichts des Gewitters schnell in den Wald. Hier fühlen wir uns noch am sichersten. Um uns herum überlaufen die kleinen Bächlein. Schnell wandern wir hinunter nach Turbental. Dort angekommen lässt der Regen endlich nach. Bald zeigen sich wieder blaue Flecken am Himmel. Hätten wir doch eine Ort zum Unterstehen gehabt!

Update 25.1.2020 Wieder sind die Kinder ein ganzes Stück grösser geworden und wir staunen heute, was die Kleinen dazumal gewackelt sind. Dieses Mal beginnen wir in Kollbrunn. Der Wegweiser gibt 2 3/4 Stunden bis zum Schnebelhorn an. Zuerst geht es kurz der Strasse nach, bevor wir links abbeigen und nun ziemlich lange durchs im Januar schattige aber mit Eiszapfen verhangen Tobel des Bäntalbaches wandern. Mit Steinen (mangels Schnee) versuchen wir die grossen Eiszäpfen auf der anderen Seite des Baches zu treffen. Bei Unterschlatt verlassen wir den Bachlauf und steigen nun hoch zum Höchholz. Beim Punkt 742 machen wir auf einem Bänckchen eine erste Pause und genissen Aussicht und Sonne. Weiter geht es am Schwändihof vorbei hoch zum Schauenberg. Oben hat es erstaunlich viele Leute. Etwas abseits auf einem Bänckchen machen wir unsere Mittagspause.
Nach der Pause steigen wir via Hutziker Tobel ab nach Turbenthal. Der Bach ist schön vereist. Es ahben sich tolle Formen gebildet.

Start

Zell oder Turbenthal

Ziel

Elgg oder
Hofstetten (wenig öV)

Höhenmeter

↑ 360 Höhenmeter
↓ 370 Höhenmeter

Kartenlink

geo.map


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