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Benis Boden

Trotz meteorologischem Frühlingsanfang liegt eine dicke Nebeldecke über dem Schweizer Mittelland. Wir hoffen, wir finden erste Frühlingsboten im Churer Rheintal und besteigen den mit Wintersportlern überfüllten Zug nach Chur. In Chur scheint die Sonne. Im Talboden liegt aber teils Schnee. Wir nehmen trotzdem den Bus nach Tamins. Bei der Bushaltestelle Tamins Dorf verlassen wir den Bus und spazieren an einer Bäckerei vorbei zurück ins alte Dorf. Hier finden wir einen Wegweiser. Wir nehmen den Weg hoch Richtung Benis Boden. Alternativ könnte man auch unten quasi dem Rhein/Autobahn entlang nach Felsberg wandern.
Das kleine Natursträsschen hoch zum Benis Boden ist so gut wie schneefrei. An den Sonnen exponierten Stellen entdecken wir die ersten kleinen Blümchen. Einige Schmetterlinge erfreuen unser Herz besonders. Benis Boden ist eine grössere Magerweide mit frei stehenden Bäumen durchsetzt. Tafeln eines Naturlehrpfades informieren über die Artenvielfalt. Es hat auch eine Schweizer Familien Feuerstelle.
Wir wandern weiter via Muris Halden und der Pflida hoch zum Punkt 1008. Der Schnee ist dank der Südlage kein Problem. Runter geht es auf einem kleinen schneebedeckten Waldsträsschen Richtung Felsberg. Nach Sparegg machen wir auf der Lichtung Laschein Pause. Nach einem ausgiebigen Picknick spielen die Kinder und wir lesen mit Genuss in der Sonne die Zeitung. Drei Mal stören Rega Helikopter, die wohl verletzte Skifahrer ins Kantonsspital nach Chur fliegen die Idylle.
Von Laschein sind es etwa noch zwei Kilometer nach Felsberg. Da gerade kein Bus fährt und auch niemand von der Bundesratsfamilie Schlumpf anwesend ist, überqueren wir die Rheinbrücke und nehmen die S1 der RhB nach Chur.

Start:

Tamins

Ziel:

Felsberg

Höhenmeter

↑ 350 Höhenmeter
↓ 450 Höhenmeter

Schwierigkeit

mittel

Kartenlink

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